VERSUS DE
Der Geruch von verbranntem Eisen und altem Blut liegt über dem Schlachtfeld. Siebenundvierzig Helden — die stärksten ihres Daseins, ausgebildet für diesen einen, verzweifelten Schlag — liegen zerschmettert vor den Toren der Großen Dämonenlord-Festung. Der letzte Großangriff der Menschheit ist gescheitert. Nicht knapp, nicht heroisch, sondern vernichtend. Die Dämonenarmee unter dem Großen Dämonenlord und seinen 47 Generälen hat die Welt seit Jahrhunderten im Würgegriff, und diese Niederlage besiegelt das Ende allen Widerstands. In der Stunde der tiefsten Verzweiflung greifen die Magier der Menschen zum letzten aller Mittel: einer interdimensionalen Beschwörung. Der Plan ist so kühn wie absurd — man ruft Verstärkung aus einer anderen Welt herbei, einer Welt, in der die Menschheit stärker ist. Was durch das Portal tritt, sind tatsächlich Menschen. Doch hinter ihnen marschiert etwas anderes mit hindurch.
Nicht eine Welt, nicht zwei Welten — dreizehn menschliche Zivilisationen kollidieren in einem einzigen chaotischen Amalgam, jede mit ihrem eigenen unaufhaltsamen "Natürlichen Feind" im Schlepptau. Dämonen treffen auf Killerroboter. Außerirdische starren auf Riesenbestien. Mutierte Parasiten kriechen in den Schatten von Göttern. Die Fusion hat kein Paradies erschaffen, sondern eine einzige, höllische Arena, in der jeder Atemzug ein Wettlauf gegen die Zeit ist. Die Überlebenden um den Strategen Hallow kommen auf eine Idee, die so brillant wie selbstmörderisch ist: Was, wenn man die Feinde der Menschheit nicht besiegen muss — sondern sie einfach gegeneinander aufhetzt? Eine Frage, die sich in dem Chaos vielleicht von selbst beantwortet.
Auch bekannt als: バーサス, Bāsasu, Versus.